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Aids und Armut hindern Kinder am Schulbesuch
- Patrick Schneider
- 8. September 2007
-
Unesco erinnert zum Weltbildungstag an Missstände, die zu 700 Millionen Analphabeten führen unter anderem,
dass besonders in den armen Ländern Afrikas für Millionen Kinder der Schulbesuch ein Traum bleibt. Statt in
die Schule zu gehen müssen sie auf Feldern, Straßen und Bergwerken arbeiten.
Auch werden durch die Aids-Epedemien und die Malariatoten viele Kinder zu Waisen und müssen sehr früh anfangen, für
sich selbst zu sorgen. Es ist oft die geringe Alphabetisierungsrate der
Erwachsenen dafür verantwortlich, dass Bildung einen geringen Stellenwert hat.
Kann der Vater nicht lesen und schreiben, werden seine Kinder es auch nicht lernen.
- Die Kluft zwischen dem Bildungsangebot und der Kultur der Schüler ist oft groß. So treffen Kinder in
vielen ehemaligen Kolonien mit der
Einschulung auf europäische Werte, mit denen sie nichts anfangen können.
- 164 Staaten verabschiedeten auf dem Weltbildungsforum
im April 2000 den Aktionsplan EFA,
„Education for All“. Dieser hat zum Ziel bis 2015 allen Kindern eine
Grundschulausbildung zu gewährleisten. Zudem soll die Alphabetisierungsrate bei
den Erwachsenen (64 % der Analphabeten sind Frauen) durch Grund- und
Weiterausbildung erhöht werden.
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